Band

Kitschcats_promo_001Pop trifft Elektro trifft Schrammel – trifft ins Herz.

Ein bisschen 80s, ein bisschen Zukunftsmusik. Dass deutsche Texte nicht banal sind, haben schon Ideal und andere Bands zu Zeiten der NDW bewiesen.

KITSCH CATS nehmen den Ball auf, variieren und jonglieren herum. Aber vor allem nehmen sie sich selbst nicht allzu ernst. Dazu sind die Damen schon zu lang mit anderen Bands aller Couleur auf der Bühne gewesen – von Punk bis Rock, von düster bis poppig. So heißt denn auch die meist geforderte Zugabe „Egal“ und wenn Tina singt „Komm, lehn Dich vor und zurück – komm, atme ein und atme aus“, fragt man sich, warum man sich mit den Problemen dieser Welt herumschlägt und nicht mal Fünfe gerade sein lässt.

Elektropop heißt bei den KITSCH CATS nicht, dass es keine Schraddelgitarren gibt und dass das Ganze nicht nach vorne los geht. Vom Mac wird gesampelt, vom Bass wird gegroovt, das Keyboard ist herrlich oldschool und im Background darf auch jede mal singen oder flüstern.
Eine gute Bühnenshow verträgt auch etwas Kitsch, braucht den einen oder anderen schnodderig-aufmunternden Spruch von Tina und ein Quäntchen Selbstironie. Das beweisen die Mädels auch jeder und jedem, der sich zur stetig wachsenden Fangemeinde gesellt. Und wer einmal „Heute ist Stille – alles ist gut!“ mitgesungen hat, kommt aus der Nummer sowieso nicht mehr raus.